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Robinson
Foto: Barbara Pálffy

Robinson – meine Insel gehört mir

Intelligente und humorvolle Parabel über Angstdenken in Bezug auf das Fremde, der einem das wegnehmen könnte, was man sich erarbeitet hat.

Alter:
Kinder ab 8

Personen:
2 - 3 Personen
2H

Dauer:
Abendfüllend

Uraufführung:
Mai 2016
Plaisiranstalt/Odeion Salzburg/Dschungel Wien

Raoul Biltgen hat mit „Robinson – meine Insel gehört mir“ den niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis 2017 gewonnen.

“Robinson” ist eine kluge gesellschaftskritische Parabel über Angstdenken in Bezug auf das Fremde. Die betont lockere Sprache erinnert an den Plauderton einer Stand-Up-Comedy und vermeidet alles Moralisierende. Stattdessen wird hier mit Intelligenz und Humor auf sehr unterhaltsame Weise zu einem des brennendsten Problemen unserer Zeit Stellung bezogen.

Aus der Begründung der Jury des niederländsich-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreises

Robinson lebt auf seiner einsamen Insel. Und ist zufrieden. Er hat, was er braucht, und vielleicht sogar ein bisschen mehr.

Die Menschen in Europa machen ihre Grenzen dicht, sie ziehen sich zurück, lieber wollen sie auf ihren Inseln leben, als Gefahr zu laufen, dass wer Fremden in ihr Reich eindringt. Wie Robinson haben sie Angst davor, dass jemand kommt und den hart erarbeiteten Reichtum wegnimmt. Oder auch nur ein wenig davon profitiert. Oder andere Gedanken denkt, andere Lebensweisen lebt, anders ist. Robinson hält täglich am Strand Wache. Soll er nicht einfach einen Zaun um seine Insel ziehen, um jede mögliche Gefahr von sich fern zu halten? Und damit jede Möglichkeit, sich mit anderen Menschen auszutauschen, von ihnen und mit ihnen zu lernen und zu wachsen?

Wird Robinson Freitag auf seiner Flucht retten, ihn auf seine Insel lassen und ihm Hilfe und Asyl gewähren?

Oder siegt seine Angst?

„Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst“

Daniel Dafoe

„Robinson – Meine Insel gehört mir“, ein Stück über das Bedürfnis, Erreichtes zu bewahren, und die Angst vor dem großen unbekannten Fremden, der einem irgendetwas wegnehmen könnte.

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

„Genial und simpel wird im Theaterstück „Robinson – Meine Insel gehört mir“ der von irrationalen Ängsten befallene Egozentrismus des Menschen einem jungen Publikum nahegebracht.“

Greta Kogler, Kulturwoche, 24.6.2018
zur Uraufführungsinszenierung durch Paola Aguilera

„Genial, so auf den Punkt gebracht und trotzdem nie verkopft, „lehrreich“, aber nicht oberlehrerhaft.“

Heinz Wagner, Kurier, 29.05.2016

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen schrieb fast zehn Jahre lang eine wöchentliche Liebes- und Sex-Kolumne unter dem Motto „Adam spricht – über alles, was sich Frauen nicht zu fragen und Männer nicht zu sagen trauen“.

Ach, übrigens ...

bisher ein einziges Mal hat Raoul Biltgen Regie geführt: Im Sommer 2021 hat er sein eigenes Theaterstück „Wolf!“ für die Tiroler Volksschauspiele mit Sophie Berger inszeniert.

Ach, übrigens ...

Jean-Michel Treinen bezeichnete Raoul Biltgens erste Buchveröffentlichung „Manchmal spreche ich sie aus“ in der Zeitung „Letzebuerger Land“ zwar „nicht als Meister-, aber als hochanständiges Gesellenstück“. Das reicht für den Anfang einer Autorenlaufbahn.

Ach, übrigens ...

wäre Corona nicht gewesen, wären in der Spielzeit 2019/2020 7 verschiedene Stücke von Raoul Biltgen in 9 verschiedenen Inszenierungen in 4 verschiedenen Ländern gespielt worden. Rekord verpasst.

Ach, übrigens ...

auch Musik macht Raoul Biltgen gern. Für einige seiner Theaterstücke hat er Lieder getextet und komponiert, ab und zu nimmt er auch selbst Lieder auf, um sie zu veröffentlichen. Manche davon wurden schon im Radio gespielt.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Liebes- und Sexkolumne „Adam spricht“ gibt es auch als Buch mit ganzen 69 Einblicken in das Liebes- und Sexleben der Männer.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Theaterstücke „Nick“, „Lovemark Heidi“, „Parzival“ und „Top Kick“ gibt es in serbischer Übersetzung.

Ach, übrigens ...

seit Anfang 2021 ist Raoul Biltgen regelmäßiger Gast der Satiresendung „De gudden Toun“ auf Radio 100,7 in Luxemburg. Dort nutzt er die Gelegenheit, sich mit dem jeweiligen Thema musikalisch auseinanderzusetzen und kommt damit zu Air Play seiner Songs.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Theaterstück „I will survive“ wurde als bisher einziges Theaterstück von Raoul Biltgen auch schon außerhalb Europas, nämlich in Shanghai und in Mexiko gespielt.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen wurde in der Uraufführung seines Stückes „VLAD“ im TAG in Wien 2012 durch die Plaisiranstalt gleich zwei Mal getötet: einmal in der Rolle des Pfarrers, einmal als Elvis. Überlebt hat er als Vampirjäger Hagen van Helsing. Das Mädel hat er am Ende trotzdem nicht bekommen.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat 2 Mal die Drama Slam gewonnen, 2 Mal wurde er Zweiter, 2 Mal wurde er Dritter. Und das bei 6 Teilnahmen.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat mit ein paar Freunden 2008 einen eigenen Theaterverein mit Sitz in Wien gegründet. Seither machen sie als Plaisiranstalt Theater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Ach, übrigens ...

manchmal schreibt Raoul Biltgen auch in seiner Muttersprache Luxemburgisch. Unter anderem gibt es bisher vier Theaterstücke, von denen bisher drei in Luxemburg zur Uraufführung kamen.

Ach, übrigens ...

Es gibt bisher einen Text von Raoul Biltgen in spanischer Übersetzung: Den kurzen Monolog „Iván“, erschienen in „abril“ 2009. Die deutsche Fassung des Textes erschien 2007 in „einer spricht“ bei Op der Lay.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Theaterstück „Die Chance nach der Letzten“ gibt es auch in niedersorbischer und obersorbischer Übersetzung. Beide wurden 2012 am deutsch-sorbischen Volkstheater Bautzen gespielt.

Ach, übrigens ...

im Jahr 2013 erschienen ganze 7 Anthologien mit Beiträgen von Raoul Biltgen. Das ist ein Rekord.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat in einem Musikvideo der österreichischen folk noir Band Son of the Velvet Rat mitgespielt.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Theaterstück „Der freie Fall“ war in der Auswahl der Eurodram 2018 und wurde in diesem Rahmen auf Griechisch übersetzt.

Ach, übrigens ...

2008 saß Raoul Biltgen in der Jury für den GLAUSER in der Kategorie „Roman“, 2020 und 2021 ist er in der Jury für die Wettbewerbe zeilen.lauf und schreib.art. Und 2022 wird es die GLAUSER-Jury in der Kategorie „Kurzkrimi“ sein (nachdem er den Preis 2021 selbst gewonnen hat)

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen stand schon mal unter Mordverdacht. Dieser ließ sich aber nur für recht kurze Zeit aufrechterhalten.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen ist der Preisträger des niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreises 2017. Weitere drei seiner Stücken landeten in anderen Jahren auf der Shortlist.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Kurzkrimi „Und dann macht es Boum“ erschien 2016 in einer kroatischen Übersetzung von Željka Gorički in „Revija malih knjizevnosti: Benelux“ bei booksa 2016

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat 22 bis 23 Tattoos. Ganz so genau weiß er es selbst nicht. Ist aber auch schwer zu wissen, da sich diese Zahl immer mal wieder ändert.

Ach, übrigens ...

die Uraufführungsproduktion von Raoul Biltgens Theaterstück „Parzival“ war für den Stella 2018 in der Kategorie „Herausragende Theaterproduktion für Kinder“ nominiert.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens erster erlernter Beruf war der des Schauspielers. Dann wurde er zusätzlich Schriftsteller. Seit einigen Jahren ist er auch noch Psychotherapeut, forensischer Therapeut und Sexualtherapeut.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgens Roman „perfekt morden“ gibt es bisher als einziges seiner Werke auch als (ungekürztes) Hörbuch.

Ach, übrigens ...

Juliane Auerböck von kulturfokus.at schrieb über die Uraufführung von Raoul Biltgens Stück „Phalli“ durch die Plaisiranstalt am TAG in Wien: „… Eine Meisterleistung der Plaisiranstalt und doch eine der merkwürdigsten Performances, die ich in letzter Zeit gesehen habe.“

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat nicht nur in jungen Jahren Ballett gelernt, er hat auch lange vor seiner eigentlichen Karriere als Schauspieler Tanztheater gemacht.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen hat auch schon als Werbetexter gearbeitet, als Sekretär für eine internationale Beraterfirma und er hat auf einem Rolling Stones-Konzert Bier gezapft.

Ach, übrigens ...

Raoul Biltgen ist ein später Meister. Mit 45 Jahren hat er an der Donau Universität Krems den Master of Science gemacht. Seither darf er seinem Namen drei Buchstaben anhängen. Da hat sich der Aufwand doch gelohnt.